Hallo Animationsspezialisten,
ich habe eine Route erstellt mit einem Start- und einem Zielpunkt. Dazwischen befinden sich drei Zwischenknotenpunkte:
Wenn ich nun das Ganze laufen lasse, muss ich feststellen, dass die Geschwindigkeit sehr stark variiert zwischen den einzelnen Knotenpunkten. Die grüne Fortschrittskurve verläuft linear mit konstanter Steigung (siehe Bild). Was muss ich machen, um einen gleichmäßigen Geschwindigkeitsverlauf über die gesamte Strecke zu erreichen?
Viele Grüße
Gerhard
Animationsgeschwindigkeit nicht linear
- Dieter Hartmann
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Hallo Gerhard,
die grüne Kurve repräsentiert ja den Animations-Fortschritt. Für eine konstante Geschwindigkeit muss sie also gerade und waagerecht verlaufen. Die Höhe der geraden, waagerechten Kurve im Objekt bestimmt die Geschwindigkeit.
Viel Spaß beim Ausprobieren und Grüße
Dieter
die grüne Kurve repräsentiert ja den Animations-Fortschritt. Für eine konstante Geschwindigkeit muss sie also gerade und waagerecht verlaufen. Die Höhe der geraden, waagerechten Kurve im Objekt bestimmt die Geschwindigkeit.
Viel Spaß beim Ausprobieren und Grüße
Dieter
- Christoph Hilger
- Beiträge: 3641
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Hallo Gerhard,
die relative Ablaufgeschwindigkeit wird durch die interne Mathematik der Bezierkurven bestimmt. Bei engen Radien ist die Geschwindigkeit anders als bei langen geraden Strecken. Das ist normal und spielt bei üblichen Routen keine große Rolle. Bei "wilden" zackigen Verläufen wird das dagegen eher sichtbar. Falls Dich das stört, kannst Du mit der grünen Kurve versuchen dies zu ändern. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass dies eher mühsam ist.
Ich werde mir die Linearisierung aber demnächst noch einmal anschauen und habe das auf die ToDo-Liste gesetzt.
Die Info von Dieter zur konstanten Geschwindigkeit bei horizontaler Linie ist übrigens falsch. Bei einem horizontalen Abschnitt der grünen Linie bleibt die Animation stehen. Die Geschwindigkeit ist also in diesem Bereich null. Die Geschwindigkeit wird vielmehr durch die Steilheit der grünen Kurve repräsentiert. Die Höhe der grünen Kurve (also die Y-Achse) repräsentiert dagegen den Fortschritt (also die Position) der Animation.
Viele Grüße aus Wallern und eine gute Woche!
Christoph Hilger
die relative Ablaufgeschwindigkeit wird durch die interne Mathematik der Bezierkurven bestimmt. Bei engen Radien ist die Geschwindigkeit anders als bei langen geraden Strecken. Das ist normal und spielt bei üblichen Routen keine große Rolle. Bei "wilden" zackigen Verläufen wird das dagegen eher sichtbar. Falls Dich das stört, kannst Du mit der grünen Kurve versuchen dies zu ändern. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass dies eher mühsam ist.
Ich werde mir die Linearisierung aber demnächst noch einmal anschauen und habe das auf die ToDo-Liste gesetzt.
Die Info von Dieter zur konstanten Geschwindigkeit bei horizontaler Linie ist übrigens falsch. Bei einem horizontalen Abschnitt der grünen Linie bleibt die Animation stehen. Die Geschwindigkeit ist also in diesem Bereich null. Die Geschwindigkeit wird vielmehr durch die Steilheit der grünen Kurve repräsentiert. Die Höhe der grünen Kurve (also die Y-Achse) repräsentiert dagegen den Fortschritt (also die Position) der Animation.
Viele Grüße aus Wallern und eine gute Woche!
Christoph Hilger
- Dieter Hartmann
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Hallo allerseits,
meine fehlerhafterr Post verunsichert mich, denn ich hatte es sogar ausprobiert. Allerdings an einem Bildobjekt, bei dem eine zusätzlich eine Steuerspur aktiv war, die für die Bewegung sorgte, und die hatte ich übersehen.
Sorry für die Verunsicherung und danke für Christophs Klarstellung.
Viele Grüße
Dieter
meine fehlerhafterr Post verunsichert mich, denn ich hatte es sogar ausprobiert. Allerdings an einem Bildobjekt, bei dem eine zusätzlich eine Steuerspur aktiv war, die für die Bewegung sorgte, und die hatte ich übersehen.
Sorry für die Verunsicherung und danke für Christophs Klarstellung.
Viele Grüße
Dieter
-
Gerhard.BN
- Beiträge: 481
- Registriert: 5. Jan 2022, 21:47
Hallo Christoph,
Danke für Deine Erklärungen.
Ich habe es fast vermutet, dass die unterschiedlichen Geschwindigkeiten von den Bezierkurven abhängen. Das mit der grünen Fortschrittskurve auszugleichen ist wahrscheinlich nur etwas für Nervenstarke
. Der bessere Weg ist, glaube ich, einfach mehr Knotenpunkte zwischen Start und Ziel zu setzen.
Zitat:
Viele Grüße
Gerhard
Danke für Deine Erklärungen.
Ich habe es fast vermutet, dass die unterschiedlichen Geschwindigkeiten von den Bezierkurven abhängen. Das mit der grünen Fortschrittskurve auszugleichen ist wahrscheinlich nur etwas für Nervenstarke
Zitat:
Wenn's da eine Lösung gäbe, wäre natürlich super...Ich werde mir die Linearisierung aber demnächst noch einmal anschauen und habe das auf die ToDo-Liste gesetzt.
Viele Grüße
Gerhard
WIN 11 / Wings X Pro 3.8.1
Ich bin (als Wings-X-Neuling) auch über die variable Geschwindigkeit der Animationskurven gestolpert und hatte die Bezier-Punkte im Verdacht.
Christoph Hilger hat mir das bestätigt,
Beim weiteren Experimentieren scheinen mir diese Effekte eine Rolle zu spielen:
- die Länge der Bezier-Anfasser ... ein kurzer Anfasser (z.B. fuer enge Radien) scheint zu einer Verlangsamung zu führen
- wenn ein Bezier-Punkt links und rechts unterschiedlich lange Anfasser (Tangenten) hat, kann die Geschwindigkeit dort springen - das wirkt dann sehr merkwürdig
(und wenn man den Bezierpunkt auf "Gespiegelte Bezier-Anfasser" umstellt, bleibt so ein Sprung seltsamerweise erhalten,
Löschen und neu Anlegen des Punkts mit "Gespiegelten Bezier-Anfassern" wirkt aber korrekt, falls ich das in den Experimenten am Ende noch korrekt notiert habe)
- einen Punkt z.B. in der Mitte der Animationskurve weit Richtung Anfang oder Ende zu verschieben scheint nicht zu drastischen Geschwindigkeitsänderungen zu führen (?)
Für mich scheinen die Anfasser (Tangenten) bzw. deren relative Längen den Haupteffekt auszumachen, aber ich kenne die Mathematik dahinter leider nicht.
Wenn Ihr Erfahrungen / Tipps für "glatte" Verläufe habt, freue ich mich auch
Eine rein längenabhängige Fahrt, die man dann mit der grünen Kurve modulieren kann, wäre natürlich klasse.
Christoph Hilger hat mir das bestätigt,
Beim weiteren Experimentieren scheinen mir diese Effekte eine Rolle zu spielen:
- die Länge der Bezier-Anfasser ... ein kurzer Anfasser (z.B. fuer enge Radien) scheint zu einer Verlangsamung zu führen
- wenn ein Bezier-Punkt links und rechts unterschiedlich lange Anfasser (Tangenten) hat, kann die Geschwindigkeit dort springen - das wirkt dann sehr merkwürdig
(und wenn man den Bezierpunkt auf "Gespiegelte Bezier-Anfasser" umstellt, bleibt so ein Sprung seltsamerweise erhalten,
Löschen und neu Anlegen des Punkts mit "Gespiegelten Bezier-Anfassern" wirkt aber korrekt, falls ich das in den Experimenten am Ende noch korrekt notiert habe)
- einen Punkt z.B. in der Mitte der Animationskurve weit Richtung Anfang oder Ende zu verschieben scheint nicht zu drastischen Geschwindigkeitsänderungen zu führen (?)
Für mich scheinen die Anfasser (Tangenten) bzw. deren relative Längen den Haupteffekt auszumachen, aber ich kenne die Mathematik dahinter leider nicht.
Wenn Ihr Erfahrungen / Tipps für "glatte" Verläufe habt, freue ich mich auch
Eine rein längenabhängige Fahrt, die man dann mit der grünen Kurve modulieren kann, wäre natürlich klasse.
